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Tipps für den Kauf von Gebrauchtwagen

Tipps für den Kauf von Gebrauchtwagen

Für Fahranfänger ist es eher nicht die Regel sich direkt nach der bestandenen Führerscheinprüfung einen Neuwagen kaufen zu können. Meist kommt eher ein gebrauchtes Auto in Frage. Beim Kauf eines Gebrauchtwagens gibt es einige Punkte die beachtet werden sollten. Hier finden sich Hinweise, auf was es zu achten gilt.

Das wichtigste beim Kauf eines Gebrauchtwagens ist selbstverständlich der Anschaffungspreis. Allerdings sollten auch die Unterhaltungskosten nicht aus den Augen verloren werden und in die letztliche Entscheidung mit einfließen.

Noch bevor die Suche nach einem passenden Auto beginnt, sollte sich der Käufer ein Bild von der aktuellen Preislage machen. Am einfachsten geht das über eines der vielen Gebrauchtwagenportale wie etwa mobile.de. Hier findet sich eine große Auswahl an vergleichbaren Fahrzeugen. Wenn man vorher die entsprechenden Kriterien des gesuchten Autos angegeben hat, erhält man in etwa einen Orientierungswert für den Preis. Natürlich kann man auch direkt über das Portal einen Gebrauchtwagen erstehen.

Wer sich zu einem Kauf bei einem Gebrauchtwagen-Händler entscheidet, hat einen großen Vorteil: Es gilt die Sachmängelhaftung. Wenn also innerhalb der ersten zwei Jahre irgendwelche Mängel auftreten, muss der Händler sie beheben. Der Händler kann die Sachmängelhaftung zwar vertraglich auf ein Jahr begrenzen, komplett ausschließen kann er sie hingegen nicht. Etwaige Vertragsklauseln wie „der Händler verzichtet auf jegliche Gewährleistung“ oder „gekauft wie gesehen“ sind absolut unzulässig! Über die Sachmängelhaftung bieten Händler oft auch eine Gebrauchtwagengarantie an.

Bei einem Kauf von einer Privatperson sollte der Käufer die Augen besonders offen halten, da eine Privatperson die Sachmängelhaftung ausschließen kann. Als Käufer hat man nur Anspruch auf die vertraglich zugesicherten Eigenschaften wie Fahrleistung, Unfallfreiheit und Tachometerstand. Nur wenn der Verkäufer absichtlich Mängel verschweigt, kann er haftbar gemacht werden.

Unbedingt sollte sich der Käufer sowohl Fahrzeugbrief als auch Fahrzeugschein vorlagen lassen. Diese Dokumente ermöglichen relativ einfach einen ersten Überblick über den Gebrauchtwagen. Zum Beispiel lässt sich über den Fahrzeugbrief ermitteln, wie viele Vorbesitzer das Auto bereits hatte. Je mehr Besitzer, desto gründlicher sollte das Auto überprüft werden. Wie oft ein Fahrzeug in einer Werkstatt gewartet oder inspiziert wurde steht im Inspektion Scheckheft. Wurden regelmäßig Inspektionen durchgeführt, spricht man vom „scheckheftgepflegten Fahrzeug“.

Wer sich nicht wirklich mit technischen Dingen auskennt, sollte sich auf jeden Fall beraten lassen. Beispielsweise kann bei der DEKRA oder beim TÜV ein unabhängiges Gutachten von einem Kfz-Sachverständigen eingeholt werden. Es ist auch möglich das Auto in einer Fachwerkstatt checken zu lassen. Am günstigsten ist es natürlich einen Kfz-Mechaniker in der Familie oder im Bekanntenkreis zu haben, der einen zum Besichtigungstermin begleiten kann. Nützlich ist auch eine Checkliste speziell für den Gebrauchtwagenkauf. Vom äußeren Schein sollte sich jedenfalls kein Käufer blenden lassen. Nach der Besichtigung sollte eine ausgiebige Probefahrt anstehen.

Tipp: Bei der Probefahrt lieber auf das Autoradio verzichten, so dass eventuelle ungewöhnliche Geräusche auch auffallen. Wichtig ist, dass der kalte Motor direkt startet und ohne Nebengeräusche läuft. Ebenso sollte die Bremskraft gleichmäßig und schnell wirken und die Schaltung leicht und genau funktionieren. Aber auch auf Mängel wie eine fehlerhafte Lüftung oder schlecht ein- und ausrollende Sicherheitsgurte muss geachtet werden.

Ganz wichtig: Beim Kauf immer einen schriftlichen Vertrag abschließen! In einen Kaufvertrag gehören die Personalien der beiden Vertragspartner, die technischen Daten des Wagens, die vereinbarte Garantie und natürlich der Kaufpreis.

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Tipp

Ein Vergleich von Autoversicherungen ist immer zu empfehlen, wenn man mit dem Gedanken spielt, seinen aktuellen Vertrag zu kündigen.
Ein KFZ Versicherungsvergleich auf eigene Faust durchzuführen ist jedoch nicht empfehlenswert, da man mühsam und langsam im überfüllten und verwirrenden Angebot des Markts recherchieren müsste.