Einparkhilfe
Kleine technische Geräte ermöglichen dem Autofahrer ein problemloses Einparken, selbst auf engstem Raum.
Einparkhilfen waren vor einigen Jahren noch sehr trendig, mittlerweile finden diese zur Freude der Autofahrer immer mehr Einzug in fast alle Automodelle. Dabei sind die Geräte heute so winzig, dass ein Einbau kaum noch ersichtlich ist und nur bei näherem Hinsehen noch erkennbar ist.
Durch das zunehmende Interesse haben sich in den letzten Jahren sehr unterschiedliche Geräte entwickelt, teilweise handelt es sich dabei sogar um Eigenentwicklungen der Hersteller. Einige Geräte agieren durch akustische Signale, sobald ein Abstand als zu gering eingeschätzt wird. Dabei sind meistens Sensoren am Heck des Autos installiert worden, die laufend (oft durch Lasertechnik) den Abstand zu anderen Fahrzeugen oder Hindernissen messen. Kommt man dem Hindernis beispielsweise viel zu nahe, folgt ein immer schneller werdendes Warnsignal.
Andere Systeme arbeiten wieder herum mit aufwendigster Videotechnik und kleinen Bildschirmen, die im Rück- oder Seitenspiegel versteckt sind. Dabei kommt eine Rückfahrkamera, die ebenfalls dezent im Heck eingebaut ist zur Anwendung. Diese Lösung wird auch umgangssprachlich als sogenannte Einparkhilfe bezeichnet. Bei hochentwickelten Systemen tritt der Fahrer nur noch auf das Gaspedal, alles Weitere -wie auch die Lenkung- wird durch das Fahrzeug automatisch vorgenommen.
Doch Vorsicht!
Aber auch bei der Nutzung solcher Systeme ist der Fahrer immer verpflichtet, durch einen gezielten Blick in den Rückspiegel, das Geschehen im Auge zu behalten. Andernfalls liegt eine fahrlässige Handlung vor. Wegweisend ist hier unter anderem ein Urteil durch das Amtsgericht München, vergleiche Aktenzeichen: 275 C 15658/07).
