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Letzte Rettung Starthilfe: Ein kalter Winter stresst Batterien

Seit einigen Tagen scheint der Winter nun doch angekommen und erschwert nicht nur Autohaltern das Leben. Sinken die Temperaturen deutlich unter den Gefrierpunkt, müssen die Fahrzeuge jeden Tag Schwerstarbeit leisten. Unter einem morgendlichen Kaltstart leidet vor allem die Autobatterie – und zwar so sehr, dass gerade ältere Modelle oft den Dienst versagen.

Glück im Unglück gibt es dann nur für denjenigen, der an einem eiskalten Morgen schnell ein zweites Auto mitsamt Starthilfekabel zur Hand hat. Aber gerade hier müssen Sie einige wichtige Regeln beachten, ansonsten bleibt Ihnen nicht einmal mehr der Gang zur Autoversicherung.

Wie Sie richtig Starthilfe leisten (und wie besser nicht)

Schon zu Beginn gilt: Um nicht das Spenderfahrzeug gleich mit zu überlasten, muss während der Starthilfe unbedingt dessen Motor laufen. Sobald das Pannenauto wieder läuft, sollten Sie an diesem ein Elektroniksystem mit verhältnismäßig hohem Stromverbrauch einschalten – die Heckscheibenheizung bietet sich hier an. So schützen Sie das Stromnetz des Fahrzeugs vor gefährlichen Spannungsspitzen, die beim Abnehmen der Überbrückungskabel entstehen können. Entfernen müssen Sie die Kabel übrigens in umgekehrter Reihenfolge zum Anstecken.

Darüber hinaus sollte das Auto, das die Starthilfe gibt, mindestens genauso stark motorisiert sein wie das stehen gebliebene. Extra wichtig ist die Regel, falls das havarierte Fahrzeug einen Dieselmotor besitzt: Dieser benötigt einen stärkeren Anlasser und damit beim Überbrücken auch mehr Strom. Es geht allerdings auch zu stark: Ganz sein lassen sollte man die Starthilfe von Lkw zu Pkw. Die beiden Fahrzeugtypen arbeiten mit unterschiedlichen Spannungen (24 versus 12 Volt), was beim Überbrücken schlimme Folgen haben kann.

Wegen der kleinen Kontakte sollten Besitzer von Hybridfahrzeugen hingegen laut Expertenmeinung ganz davon ablassen, Starthilfe zu geben. In die andere Richtung ist das Überbrücken dafür sehr einfach: Um einen Hybriden wieder zum Laufen zu bekommen, genügt meist schon ein Roller.

Starthilfe leicht gemacht – wichtige Tipps für den Winter

Unabhängig von Zeitpunkt und Motorisierung müssen sich während der Starthilfe bei beiden Fahrzeugen die Getriebe im Leerlauf befinden; bei einem Wagen mit Automatikantrieb ist dies mit der Parkstellung „P“ gleichzusetzen. Darüber hinaus sollte während der Überbrückung auf beiden Seiten alle Elektronik ausgeschaltet sein, um unnötigen Stromverbrauch zu verhindern.

Sobald die Lichtmaschine des Pannenfahrzeugs wieder arbeitet genügt in der Regel eine gute Stunde Fahrtzeit, um die ehemals schlappe Batterie wieder aufzuladen – vorausgesetzt natürlich, dass diese nicht vollends defekt ist.

Wer sich jetzt neue Starthilfekabel zulegen möchte, sollte nicht zu günstig einkaufen. Qualitätsprodukte sind nach ISO- und DIN-Normen geprüft und haben isoliert Klemmen. Auch bei der Kabeldicke sollten Sie sich eher für mehr entscheiden: Für Benziner mit Vierzylindermotor reichen zwar Kabel mit 16 Quadratmillimetern Querschnitt, bei Sechs- und Achtzylindern oder Dieselfahrzeugen müssen es hingegen 25 Quadratmillimeter sein.

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Tipp

Ein Vergleich von Autoversicherungen ist immer zu empfehlen, wenn man mit dem Gedanken spielt, seinen aktuellen Vertrag zu kündigen.
Ein KFZ Versicherungsvergleich auf eigene Faust durchzuführen ist jedoch nicht empfehlenswert, da man mühsam und langsam im überfüllten und verwirrenden Angebot des Markts recherchieren müsste.