Tipps für die praktische Fahrprüfung
Die praktische Fahrprüfung stellt für die meisten Fahrschüler (Fahranfänger) einen enormen Stress dar. Das wird bei dir wahrscheinlich nicht anders sein. Du musst also aufpassen, dass du dich vor lauter Aufregung nicht verrückt machst. Aufregung ist bis zu einem gewissen Maße zwar leistungssteigernd. Aber wenn Sie überhandnimmt und du dich kaum auf das Wesentliche konzentrieren kannst, ist das natürlich wenig förderlich.
Um deinen Stressfaktor zu minimieren solltest du versuchen deinen Prüfungstermin so zu legen, dass er sich nicht mit anderen Prüfungen überschneidet. Dadurch kannst du dich voll auf die praktische Fahrprüfung konzentrieren und gehst ohne zusätzlichen Stress an die Sache ran.
Vielleicht solltest du auch deinen Freunden den Prüfungstermin nicht verraten. Dadurch musst du dich nämlich nicht bohrenden Fragen stellen, wenn du durchgefallen sein solltest. Wenn du bestanden hast, kannst du deine Freunde dafür gleich mit deinem Führerschein überraschen.
Auch wenn du sehr aufgeregt bist vor deiner Fahrprüfung, nimm auf gar keinen Fall irgendwelche Beruhigungsmittel! Denn meist lässt sich nicht abschätzen, wie sehr solche Mittel dich tatsächlich „beruhigen“. Es kann gut sein, dass Beruhigungsmittel deine Reaktionszeit verlängern. Also im Zweifelsfall lieber schlecht schlafen, als während der Prüfung zu spät zu reagieren.
Das heißt natürlich nicht, dass du vor deiner praktischen Prüfung bis in die Nacht auf einer Party unterwegs ein solltest. Versuche auf jeden Fall deine Fahrprüfung ausgeschlafen anzutreten! Dadurch ist dein Stresslevel viel geringer.
Auch wenn es komisch klingt: Wenn du vor der Prüfung stark nervös bist, versuche dir vorzustellen, dass es sich nur um eine ganz normale Fahrstunde handelt. Nur dass noch eine dritte Person mit im Wagen sitzt.
Dies solltest du übrigens auch während deiner Fahrprüfung bedenken. Durch das zusätzliche Gewicht des Prüfers wird das Auto nämlich etwas anders zu fahren sein, als du es gewohnt bist. Beispielsweise hat es eine geringere Beschleunigung. Vor allem beim Schalten wirst du den Unterschied merken. Lieber etwas später schalten anstatt im nächsthöheren Gang kaum beschleunigen zu können.
Zu guter Letzt noch ein kleiner Tipp: Zieh dir bequeme Kleidung an, in der du dich wohlfühlst. Bei deiner Schuhwahl entscheidest du dich am besten für Modelle mit einer relativ weichen Sohle. So hast du mehr Gefühl im Fuß und spürst an den Fußpedalen besser, wie das Auto reagiert.
